Center Benjamin Fumey feierte beim 64:88 gegen die WWU Baskets sein Comeback für den TVI
Alles war angerichtet für einen legendären Basketballabend in der „Hölle Ost“. Schon weit vor Spielbeginn waren die Plätze voll, die Halle mit 1.100 Zuschauern restlos ausverkauft und die Stimmung prächtig. Leider gelang es den AOK Ballers Ibbenbüren am Montagabend nicht, im Hinspiel des WBV-Pokals den hohen Erwartungen gerecht zu werden. Nach einer schwachen Darbietung unterlag die Pohlmann-Fünf dem ProB-Aufsteiger WWU Baskets Münster mit 64:88.
Personal: Center Benjamin Fumey feierte nach wochenlanger Verletzungspause sein Comeback, bei Phillip Ossowski reichte es aufgrund seiner Achillessehnenprobleme noch nicht. Wie schon beim Liga-Spiel in Salzkotten stand David Wiegard zur Verfügung und bekam auch einige Minuten Einsatzzeit.
Spielverlauf: Im gesamten Spielverlauf gelang es den heimischen AOK Ballers nicht ein einziges Mal die Führung zu erobern. Von Beginn an übernahmen die extrem selbstbewusst auftretenden Gäste mit ihrer physischen Gangart das Kommando, zeigten sich zudem sehr treffsicher von jenseits der Dreierlinie. Zumindest offensiv hielten die Ibbenbürener in der ersten Halbzeit gut dagegen, nach einem 20:23-Rückstand am Ende des ersten Viertels hieß es 43:50 zur Pause. Mit einem 4:0-Lauf eröffnete der TVI Durchgang zwei, die einzig gute Phase der Hausherren nach dem Wechsel. Mit zunehmender Spieldauer lief bei der Pohlmann-Fünf gerade vorne nichts mehr zusammen, die Würfe vielen nicht, zudem leistete sich der TVI ungewohnte Ballverluste. Punkt um Punkt zog der souverän auftretende Regionalliga-Meister davon und siegte am Ende verdient mit 88:64.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Zu allererst müssen wir uns für diese Wahnsinnskulisse bedanken! Leider hatten wir nicht unseren besten Tag und Münster hatte einen sehr guten. Und den brauchen wir nun mal, um gegen so einen starken Gegner zu bestehen. Wir haben nach wie vor rein gar nichts zu verlieren und werden Münster am Freitag einen harten Fight bieten. Aufgeben gibt es für uns nicht! 40 Minuten sind genug Zeit, um die Wende zu schaffen!!!“
Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Starke Münsteraner bestrafen alle unsere schwachen Phasen. Am Ende unglücklich hoch verloren. Der Plan war anders. Jetzt müssen wir unbedingt in Münster gewinnen für unsere heute wieder einmal sehr geilen Fans. Noch drei Tage…“
AOK Ballers: Johnson (24), Post (5), del Hoyo (7), Zemhoute (0), Lennartz (0), Freimuth (dnp), Avermann (1), Patte (dnp), Fumey (15), Nienaber (0), Dolkemeyer (10), Wiegard (2)






















