Center Maikel Post zeigte gegen Grevenbroich seine stärkste Saisonleistung

Sie hatten die Elephants Grevenbroich am Rande einer Niederlage, doch am Ende sollte es wieder nicht reichen. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison verloren die AOK Ballers Ibbenbüren vor 551 Besuchern in der „Hölle Ost“ ein denkbar knappes Duell, musste sich am Ende mit 83:85 geschlagen geben.

Personal: Alle zwölf Ibbenbürener waren einsatzbereit, Kai Patte, Nico Kosel und Thies Fischer wurden von Trainer Timo Völkerink allerdings nicht eingesetzt.

Spielverlauf: Basketball ist ein Spiel der Läufe. Das wurde am Samstagabend in der Halle Ost wieder einmal deutlich. Nach dem ersten Viertel führten die AOK Ballers mit 20:17, leisteten sich dann ganz schwache fünf Minuten und gingen mit einem 34:44-Rückstand in die Pause. Wie verwandelt kam der TVI zurück aufs Parkett, drehte die Partie mit einem 15:0-Lauf. Wenige Minuten vor dem Ende führten die Gastgeber mit 74:61, die Partie schien entschieden. Doch die Elephants trafen nun ihre Dreier und schlugen zurück, zu allem Überfluss kassierte Timo Völkerink beim Stande von 80:77 und eigenem Ballbesitz ein technisches Foul. Die Gäste gingen in Führung, der letzte Dreier von Martynas Airosius mit Ablauf der Sirene verfehlte sein Ziel deutlich.

Das sagt Coach Timo Völkerink: „Wir haben sehr konzentriert angefangen, haben sehr aggressiv gespielt und viele Dinge umgesetzt, die wir uns vorgenommen haben. Haben uns vor der Halbzeit dann eine kurze Schwächephase geleistet und sind mit zehn Zählern Rückstand in die Kabine gegangen. Wir sind dann mit unglaublich viel Energie in die 2. Halbzeit gestartet und haben einen sensationellen Run hingelegt. Das Ende des Spiels haben wir nicht clever gelöst, dazu hatten wir viele unglückliche Pfiffe gegen uns. In einer äußerst unglücklichen Situation bekomme ich ein technisches Foul, insgesamt ein sehr bitteres Ende für uns. Jeder der hier in der Halle war hat eine Mannschaft gesehen, die 40 Minuten lang füreinander gekämpft hat. Jetzt muss einfach offensiv noch der Knoten platzen, wir sind auf einem guten Weg.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Heute haben wir sehr unglücklich verloren. Trotz Niederlage habe ich eine stark verbesserte Teamleistung gesehen. Wir müssen dranbleiben und die Leistung in den nächsten Spielen in Punkte umwandeln.“

AOK Ballers: Hortmann (17), Post (20), Airosius (3), Kostov (18), Massing (17), Plagemann (0), Placke (5), Avermann (1), Patte (dnp), Fischer (dnp), Kosel (dnp), Reich (2).

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