U18-Talent Jakob Freimuth hinterließ in elf Minuten Einsatzzeit einen starken Eindruck
25 Minuten lang schnupperten die AOK Ballers Ibbenbüren am Freitagabend beim Spitzenreiter und Titelaspiranten BG Hagen an einer Überraschung und setzten die Vorgaben des neuen Trainerduos Marc Pohlmann und Christian Beuing hervorragend um, am Ende waren die Volmestädter jedoch eine Nummer zu groß. 78:107 hieß es nach 40 Minuten, in denen die Ibbenbürener einige positive Ansätze zeigten.
Personal: Manuel Plagemann musste aufgrund seiner Grippeerkrankung erwartungsgemäß passen, dafür rückte U18-Youngster Jakob Freimuth ins Team. Das große Spielmacher-Talent des TVI bekam elf Minute Einsatzzeit vom Coaching-Duo und hinterließ bei seinem Saisondebüt einen tollen Eindruck. Alle zwölf Akteure kamen zum Einsatz, Florian Avermann war nach überstandener Grippe zurück.
Spielverlauf: Mit Milen Kostov für den zuletzt glücklosen Andreas Placke starteten die AOK Ballers in die Partie beim Tabellenführer, der kurzfristig wieder auf den zuletzt gesperrten Milen Zahariev sowie Pascal Zahner-Gothen aus dem Bundesligakader von Phoenix Hagen zurückgreifen konnte. Die neue Spielidee von Pohlmann und Beuing Tempo ins Spiel zu bringen fruchtete zunächst gut, die Ibbenbürener hielten die Partie lange offen und gingen beim 14:12 sogar in Führung. Auch zur Pause war beim Stand von 47:41 für die BG noch alles offen, in der Kabine beschwörte das neue Coaching-Duo seine Schützlinge noch einmal aggressiv weiterzumachen. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich dann aber die individuelle Klasse der Gastgeber durch, die den TVI im dritten Viertel förmlich überrannten. Mit 36:19 entschied Hagen Viertel Drei für sich, die Partie war gelaufen. Vor allem offensiv beeindruckte die Fillippou-Fünf mit ihrer Ballbewegung, der BG unterliefen kaum noch Fehler. 107:78 lautete das Endresultat, die BG Hagen war eine Nummer zu groß für den TVI am Freitagabend.
Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „In Hagen gab es die erwartete Niederlage. In der ersten Halbzeit haben wir bereits sehr gute Ansätze gesehen und Hagen lange geärgert. In der zweiten Halbzeit zeigte Hagen dann, warum sie völlig zurecht Tabellenführer sind, während bei uns Abstimmungsprobleme zu sehen waren. Diese sind nach nur zwei Trainingseinheiten völlig normal. Jetzt gilt es sich auf das wichtige Spiel gegen Bonn kommende Woche zu konzentrieren.“
AOK Ballers: Hortmann (29), Post (6), Airosius (9), Kostov (4), Massing (19), Placke (3), Avermann (3), Patte (0), Fischer (4), Kosel (0), Reich (0), Freimuth (1)






















