Benjamin Fumey erwischte bei der 73:85-Pleite gegen Recklinghausen nicht seinen besten Tag
20 Minuten lang war am Samstagabend im Regionalliga-Heimspiel der AOK Ballers Ibbenbüren gegen die City Baskets Recklinghausen alles in Ordnung. Die Gastgeber führten mit 41:34, die 712 Zuschauer in der Halle Ost sahen viele positive Aktionen der Beuing-Fünf. Was dann jedoch folgte, bezeichnete Beuing als „absoluten Leistungseinbruch“. Nach der Pause agierten die Ibbenbürener erschreckend schwach, kassierten am Ende eine klare 73:85-Niederlage.
Personal: Wie schon in der Vorwoche musste Jan Treichel (Ellenbogen) passen, so dass erneut Malte Wilken im Kader stand. Erstmals in die Startformation rückte Center Daniel Boahene, für ihn nahm Jamal Tahraoui auf der Bank Platz.
Spielverlauf: Die Gastgeber erwischten einen echten Blitzstart, führten schnell mit 10:0 und zwangen Gästecoach Hülsmann zu einer frühen Auszeit. Die AOK Ballers verteidigten aggressiv, vorne wurde der Ball gut bewegt, nach Viertel eins hieß es 24:14. Doch schon im zweiten Viertel wurden die Nachlässigkeiten größer, die CityBaskets kamen immer wieder zu freien Korberfolgen. Dennoch verteidigte der TVI seinen Vorsprung bis zur Pause (41:34). Danach waren es die Gäste, die angeführt vom überragenden US-Amerikaner Chris Longoria (24 Punkte) endgültig die Spielkontrolle übernahmen. Die Hausherren verzettelten sich zunehmend in Einzelaktionen, vor allem die Körpersprache und die Einstellung waren nicht mehr vorhanden. So kam die Hülsmann-Fünf am Ende zu einem souverän herausgespielten und verdienten 85:73-Auswärtserfolg.
Das sagt Coach Christian Beuing: „Wir sind sehr gut gestartet und waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft. Dann folgte jedoch der absolute Leistungseinbruch. Unser Reboundverhalten war katastrophal, unsere Einstellung war katastrophal, wir haben offensiv viele falsche Entscheidungen getroffen und nicht mehr als Team agiert.“
Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Den stärksten acht Minuten der Saison folgen 32 durchschnittliche Minuten. Zu wenig um Recklinghausen zu besiegen, die am Ende verdient gewonnen haben. Trotz der Niederlage müssen wir die Köpfe ganz schnell wieder hochnehmen, in vier Tagen ist das schwere Pokalspiele gegen Hagen-Haspe. Ball together.“
AOK Ballers: Lewis (16), Boahene (11, 15 Rebounds), Tahraoui (11), Zemhoute (10), Wilken (dnp), Steffen (4), Avermann (3), Patte (3), Fumey (11), Fischer (2), Dolkemeyer (2), Sommerhage (0)






















