Marc Pohlmann steht den AOK Ballers Ibbenbüren nicht mehr als Cheftrainer zur Verfügung
Marc Pohlmann ist nicht mehr Trainer der AOK Ballers Ibbenbüren! Fast zwei Jahre lang war er gemeinsam mit seinem Assistenten Christian Beuing und Manager Tobias Hülsmeier maßgeblich an der Wahnsinns-Entwicklung des Basketballs in Ibbenbüren beteiligt, führte sein Team zwei Mal aus dem Abstiegskampf auf Rang 5 der Regionalliga West und war auch fest gewillt weiterhin an der Entwicklung teilzuhaben. Nun aber haben sich für Pohlmann kurzfristig berufliche Zuständigkeiten verschoben, die es für ihn zeitlich unmöglich machen weiterhin Teil der AOK Ballers zu sein.
„Es fällt mir sehr sehr schwer“, habe ihn die Entscheidung einige schlaflose Nächte gekostet, die aber unausweichlich war. „Es ist eine Entscheidung für den Job und die Familie“, sagt der Ex-Coach, der nicht die „Entwicklung, die Ziele und den Erfolg der Mannschaft“ gefährden will. Wenn Marc Pohlmann etwas anpackt, dann mit 100 Prozent Einsatz, Leidenschaft und Energie, genau das wäre in Zukunft aber nicht mehr möglich gewesen. „Wenn überhaupt hätte ich noch 60 oder 70 Prozent geben können, das will ich nicht, das ist nicht authentisch.“ Manager Tobias Hülsmeier war über die berufliche Perspektive Pohlmanns stets informiert und im Dialog mit seinem Erfolgstrainer.
„Wir sind im semiprofessionellen Bereich unterwegs, berufliche und private Dinge gehen vor“, hat Hülsmeier vollstes Verständnis für die Entscheidung des 35jährigen, mit dem er sehr gerne weitergearbeitet hätte. „Marc hat das Projekt Basketball in Ibbenbüren weiterentwickelt und auf ein starkes Niveau gebracht. Es ist schade, dass er uns jetzt als Coach verlässt, aber ich weiß sicher, dass er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hat. Seine jetzige berufliche Chance ist großartig und er muss diese wahrnehmen. Es bleibt: Danke“, sagt der Manager weiter.
Auch Marc Pohlmann selber denkt nur positiv an die vergangenen beiden, höchst intensiven Jahre zurück. „Ich habe diese Aufgabe mit Herzblut gemacht und alles reingesteckt. Ich habe diesem Projekt sehr viel zu verdanken, auch viele Personen wie Diesel oder Chrissi.“ Höhepunkt seiner Laufbahn war das Pokal-Endspiel bei den WWU Baskets Münster vor rund 2.500 Zuschauern, „gerne hätte ich erlebt, was in dieser Regionalliga-Saison möglich gewesen wäre“, spürt man förmlich, wie eng Pohlmann gedanklich noch mit dem Projekt verankert ist.






















