Omar Zemhoute und die AOK Ballers reisen am Samstagabend nach Münster
„Münster muss dieses Spiel auf Biegen und Brechen gewinnen, wir haben rein gar nichts zu verlieren.“ Völlig ohne Druck, dafür mit einer Riesen Portion Selbstvertrauen und Vorfreude im Gepäck reisen die AOK Ballers Ibbenbüren am Samstagabend zum großen Derby der Regionalliga West zum Spitzenreiter und Titelfavoriten WWU Baskets Münster. Rund 150 TVI-Fans werden in der wohl ausverkauften Unihalle am Horstmarer Landweg erwartet, alles ist angerichtet für ein echtes Spektakel.
Der Gegner: Die WWU Baskets Münster haben einen Kader zusammengestellt, der nach Ansicht von Marc Pohlmann jetzt schon locker ProB-Ansprüchen genügt. Bekannte Gesichter sind der langjährige TVI-Jugendspieler Tim Kosel sowie der letztjährige TVI-Spieler Max Massing. Voll eingeschlagen ist der neue US-Amerikaner Bryce Leavitt als Spielmacher, mit der Verpflichtung von Stefan Weß gelang den Münsteranern ein echter Coup.
Personal: Einige Akteure mussten unter der Woche mit dem Training aussetzen, entsprechend dürftig verlief die Arbeit in den vergangenen Tagen. Dennoch werden wohl alle Spieler auf die Zähne beißen, um das große Derby nicht zu verpassen.
Ausgangslage: 15 Siege aus 16 Partien lautet bislang die eindrucksvolle Bilanz des Tabellenführers aus Münster, der seiner Favoritenrolle in dieser Saison gerecht wird. Auch der Start ins neue Jahr glückte der Kappenstein-Fünf, beim ProB-Absteiger City Baskets Recklinghausen gab es einen ungefährdeten 81:62-Erfolg. Auch die Ibbenbürener sind allerdings gut drauf, acht Siege in Serie und der Last-Second-Erfolg in Hagen am vergangenen Wochenende lassen den TVI in der Tabelle nur noch nach oben schauen.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Münster hat einen ProB-Kader gefangen in der Regionalliga. Wir sind klarer Außenseiter, dass wird eine hammerharte Aufgabe für uns. Wir brauchen eine perfekte Leistung und müssen über die vollen 40 Minuten defensiv richtig ackern. Münster wird jeden Fehler eiskalt ausnutzen, jeder muss bereit sein über 40 Minuten zu kämpfen bis zum Umfallen. Wir werden versuchen den zahlreichen Ibbenbürener Fans ein würdige Leistung zu bieten und wollen das Derby so lange wie möglich offen gestalten.“






















