Dominic Nienaber und die AOK Ballers Ibbenbüren gastieren am Sonntag in Recklinghausen
Der Ausschluss der Westfalen Mustangs aus der Regionalliga West will es so, dass die AOK Ballers Ibbenbüren mit zwei Auswärtsspielen in Serie in die neue Saison starten. Nach dem Überraschungs-Coup bei der BG Dorsten vor Wochenfrist peilt die Pohlmann-Fünf am Sonntagnachmittag die nächste Überraschung an, wenn es um 16 Uhr zum ProB-Absteiger City Baskets Recklinghausen geht.
Der Gegner: Eine verkorkste Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga ProB endete für die CityBaskets mit dem Abstiegs in die Regionalliga. Mit Johannes Hülsmann soll ein ganz junger Trainer einen Neuaufbau einleiten, unterstützt wird er vom Recklinghäuser Urgestein Mirco Bregulla. Beiden gelang es gemeinsam mit den Verantwortlichen gleich sieben Akteure des Vorjahres zu halten und zudem mit dem US-Amerikaner Dalante Dunklin und zuletzt dem Kanadier Konrad Tota echte Leistungsträger zu verpflichten. Viele Experten zählen die Gastgeber zum erweiterten Favoritenkreis auf die Meisterschaft.
Personal: Nachdem sich US-Boy Michael Harvey in Dorsten trotz akuter Rückenprobleme durchschleppte und praktisch nur Defense spielte, wird ihn Trainer Marc Pohlmann am Sonntag wohl pausieren lassen, zumal an Training unter der Woche erneut nicht zu denken war. Spielmacher David Wiegard ist gesundheitlich angeschlagen, Dominic Nienaber kann nur das Freitagstraining absolvieren, Maikel Post hat weiterhin Trainingsrückstand.
Ausgangslage: Die AOK Ballers strotzen nach dem 83:73-Sieg in Dorsten nur so vor Selbstvertrauen und haben den kleinen Vorteil, dass sie aufgrund des Ausschlusses der Westfalen Mustangs am Freitag spielfrei hatten. Die Gastgeber starten erst am Freitag in die neue Regionalliga-Spielzeit, sie hätten es am 1. Spieltag mit den Westfalen Mustangs zu tun gehabt.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Der Sieg im ersten Spiel war extrem wichtig, gerade die Art und Weise. Hat meiner Mannschaft viel Sicherheit gegeben, solch einen Gegner zu bezwingen. Positiv ist zudem, dass wir alle sehr selbstkritisch waren, wir können das alles noch viel besser spielen. Im Training haben wir versucht unsere Plays zu modifizieren und auf den Gegner anzupassen. Recklinghausen einzuschätzen ist sehr schwierig, da wir kein Videomaterial haben. Für mich ist das Wettbewerbsverzerrung. Es ist sehr schwer uns auf den Gegner einzustellen, aber wir werden uns etwas einfallen lassen. Wir fahren nach Recklinghausen und werden voll auf Sieg spielen, aber es wird eine hammerharte Aufgabe.“






















