Martynas Airosius und die TVI-Basketballer sind am Samstagabend bei den Hertener Löwen zu Gast

Von einem „do or die“-Spiel zu sprechen wären am letzten Spieltag der Hinrunde sicherlich zu früh, doch richtungsweisend für den Abstiegskampf der Regionalliga West ist das Gastspiel der AOK Ballers Ibbenbüren am Samstagabend (19.30 Uhr) beim Zweitliga-Absteiger Hertener Löwen allemal.

Der Gegner: Die Hertener Löwen spielen bislang eine äußerst enttäuschende Saison. Viele Personalwechsel sorgen dafür, dass kein richtiger Team-Spirit entsteht, zudem ist Trainer Cedric Hüsken umstritten. Von der Qualität her dürften die Gastgeber nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. US-Boy Keith Sherill hat schon in der ProA starke Zahlen aufgelegt, die beiden Engländer James Chute und Kofi Josephs können jederzeit von Außen heißlaufen und auch der Bulgare Atanas Penev sowie der Kroate Franjo Bubalo bringen reichlich Erfahrung mit.

Personal: Andreas Placke kehrt ins Aufgebot zurück, so dass die Trainer vermutlich auf alle 13 Akteure des Kaders zurückgreifen können. Einzig Max Massing plagte sich unter der Woche mit einer leichten Grippe, sollte aber rechtzeitig zum Abstiegs-Krimi fit werden.

Ausgangslage: Beide Mannschaften stecken mit aktuell drei Siegen aus zwölf Partien mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Während die Ibbenbürener ihre beiden Spiele gegen die BG Hagen und Bonn unter der Leitung des neuen Trainerduos Pohlmann/Beuing verloren, feierten die Löwen im letzten Heimspiel einen ganz wichtigen 78:74-Erfolg gegen die BBG Herford.

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Wir müssen in Herten gewinnen, auch wenn wir unter den neuen Coaches noch mitten in der Entwicklung stecken. Gegenüber dem Bonn-Spiel müssen wir dabei deutlich besser rebounden und unsere Abstimmungsprobleme abstellen. Daran haben wir im Training unter der Woche intensiv gearbeitet. Wir haben viel gesprochen und hatten gute Einheiten, ich habe das Gefühl die Mannschaft wächst wieder zusammen und hat die Situation erkannt. Herten ist eine Mannschaft mit großer individueller Klasse, die sich als Team noch nicht gefunden hat. Das wird der Schlüssel zum Erfolg sein, wer sich am Samstagabend mehr als echtes „Team“ präsentiert wird das Spiel gewinnen.“

 

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