Florian Avermann traf bei der 74:82-Niederlage in Recklinghausen vier Dreier

20 Minuten lang schnupperten die AOK Ballers Ibbenbüren am Sonntagnachmittag beim ProB-Absteiger City Baskets Recklinghausen an der nächsten Überraschung, am Ende setzte sich der Favorit durch. Nach einer 41:35-Pausenführung fielen nach dem Seitenwechsel die Würfe nicht mehr, am Ende gewann Recklinghausen verdient mit 82:74.

Personal: Anders als geplant ließ Coach Marc Pohlmann US-Boy Michal Harvey trotz seiner Rückenprobleme und praktisch ohne Training auflaufen, auch der angeschlagene Maikel Post kam wieder zu einem Kurzeinsatz.

Spielverlauf: In der ersten Halbzeit wechselte die Führung ständig hin und her. Auf die 12:7-Führung der Gastgeber (6.) antwortete Florian Avermann mit zwei schnellen Dreiern. Nach dem ersten Viertel führte Recklinghausen mit 19:17. Das zweite Viertel war dann das stärkste der AOK Ballers, die offensiv einen guten Rhythmus fanden. Benjamin Fumey holte beim 30:29 die Führung zurück, es folgten die Galaminuten des Dominic Nienaber. Fast im Alleingang sorgte er für das 41:35 aus Sicht des TVI zur Pause, die Überraschung schien möglich. Doch im dritten Viertel zeigten die CityBaskets, warum sie von den Regionalliga-Trainern zu den Favoriten zählen. Schnell glich die Hülsmann-Fünf das Spiel aus, traf wichtiger Dreier und setzte sich schon im dritten Viertel vorentscheidend ab. Beim TVI fiel zu wenig, viele leichte Chancen wurden vergeben, richtig nah kam der Gast nicht mehr heran und unterlag schließlich mit 74:82.

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Insgesamt eine völlig verdiente Niederlage. In der ersten Halbzeit haben wir uns noch sehr gut verkauft, nach der Pause hatten wir dann das Pech an den Händen kleben und haben offen offensiv keine guten Optionen mehr gefunden. Recklinghausens Konrad Tota hat sein mit Abstand bestes Spiel im letzten halben Jahr gezeigt, er hat uns das Genick gebrochen. Wir müssen das Positive aus dieser Niederlage ziehen, es folgen jetzt intensive 14 Tagen mit vielen Spielen. Wir müssen komplett trainieren, dann werden wir definitiv wiederkommen und die ein oder andere Mannschaft in Bedrängnis bringen.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Das dritte Viertel war entscheidend zu unseren Ungunsten. Glückwunsch zum Sieg nach Recklinghausen. Auf uns wartet jetzt mit der BG Hagen die nächste schwere Aufgabe, zum Glück zu Hause in der Hölle Ost.“

AOK Ballers: Harvey (13), Post (2), del Hoyo (12), Wiegard (8), Lennartz (2), Freimuth (dnp), Avermann (13), Patte (), Fumey (6), Nienaber (15), Dolkemeyer (3)

 

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