Jan Treichel zeigte seine bisher wohl beste Partie für die AOK Ballers

Die Basketballer aus Ibbenbüren zeigten gegen den absoluten Topfavoriten aus Düsseldorf die geforderte Leistungssteigerung und schafften es, das Spiel bis zur letzten Sekunde offen zu halten. Gerade in der ersten Halbzeit überzeugten die AOK Ballers defensiv als auch offensiv.  In der Verlängerung fehlte am Ende ein bisschen Glück und Kraft, ansonsten hätten die Ibbenbürener fast für die erste Niederlage der Favoriten sorgen können. Insgesamt ein gutes Spiel, welches Vorfreude auf das kommende Heimspiel gegen den Deutzer TV macht.

Personal:  Simon Dolkemeyer (muskuläre Probleme) und Daniel Boahene (Grippe) fielen wie erwartet aus. Auch Kai Patte war aus privaten Gründen nicht in Düsseldorf dabei. Die beiden Nachwuchsspieler Jens Höltken und Malte Wilken, sowie Manager „Diesel“ Hülsmeier waren mit in Düsseldorf.

Spielverlauf: Im Gegensatz zu letzter Woche waren die AOK Ballers von Anfang an hellwach und starteten besser ins Spiel als die Gastgeber. Vor allem defensiv ließ man in den ersten Minuten wenig freie Würfe zu und so stand es nach 10 Minuten 15:19 und zur Halbzeit 36:46 für die Gäste. Nach der Halbzeit waren es allerdings die Düsseldorfer, die das Momentum auf Ihrer Seite hatten. Vor 300 Zuschauern holten sie Punkt für Punkt auf und konnten das Spiel am Ende des dritten Viertels ausgeglichen gestalten (57:59). Die AOK Ballers schafften es nach der Halbzeit nicht, an das Teamplay der ersten Minuten anzuknüpfen. Die letzten Minuten des Spiels waren von Spannung nicht mehr zu übertreffen. Die Zuschauer sahen viele Führungswechsel und ein Spiel auf hohem Niveau. Bitter für die Gäste aus Ibbenbüren, Benjamin Fumey musste 5 Minuten vor Spielende wegen seinem 5. Foul runter. Am Ende waren es die AOK Ballers, die das Spiel in der letzten Sekunde hätten entscheiden können, allerdings fiel der Ball nicht durch den Korb und damit hieß es Overtime (74:74). In der Verlängerung fehlte den AOK Ballers das nötige Wurfglück und die Gastgeber entschieden das Spiel für sich (89:83).

Das sagt Coach Christian Beuing: „Vor allem in der ersten Halbzeit ein wirklich starkes Spiel von uns. Wir haben als Team zusammengespielt und den Ball gut laufen lassen. So konnten wir gute Würfe kreieren und haben unseren Dreier endlich mal getroffen. Nach der Halbzeit sind wir mit der aggressiven Verteidigung nicht gut klargekommen und haben unseren Vorsprung wieder abgegeben. In der dramatischen Schlussphase fehlt uns leider beim letzten Wurf das nötige Glück. Auch in der Verlängerung blieb es lange eng, aber leider kassieren wir in der Schlussphase zwei 3er die uns das Spiel kosten.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Wir haben heute gegen den klaren Favoriten die erste Halbzeit sehr gut gespielt. Im dritten Viertel verlieren wir etwas an Boden und kommen am Ende in eine dramatische Verlängerung, die wir unglücklich verlieren. Die gezeigte Leistung war in Ordnung, aber leider können wir die zwei Punkte nicht mitnehmen. Nächste Woche müssen wir zu Hause gewinnen.“

AOK Ballers: Avermann (11), Lewis (13), Tahraoui (20), Fumey (5), Treichel (5), Zemhoute (18), Fischer (7), Wilken (dnp), Höltken (dnp), Sommerhage (dnp), Steffen (2), Hülsmeier (2)

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