Albert del Hoyo zeigte beim 78:60-Erfolg gegen Dorsten erneut eine starke Leistung

Die AOK Ballers Ibbenbüren haben ihre Siegesserie in der Regionalliga West fortgesetzt. 546 TVI-Fans in der Halle Ost sahen am Samstagabend den fünften Erfolg der Pohlmann-Fünf am Stück, einmal mehr war die starke Defense der entscheidende Faktor zum Sieg. Gegen die BG Dorsten siegten die Ibbenbürener am Ende völlig verdient mit 78:60, der Blick in der Tabelle geht nur noch nach oben.

Personal: Einzig Simon Dolkemeyer musste aufgrund seiner Bänderverletzung im Sprunggelenk passen, ansonsten hatte Coach Marc Pohlmann alle Mann an Bord.

Spielverlauf: Im ersten Viertel lieferten sich beide Mannschaften einen offensiven Schlagabtausch mit extrem hohen Wurfquoten und praktisch ohne Fehler im Offensivspiel. 25:24 hieß es nach zehn Minuten für die TVI-Basketballer. Ein 6:0-Lauf brachte die Dorstener beim 31:27 erstmals in Führung, bis zur Pause entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe (42:39). Im dritten Viertel baute das Trainerduo Pohlmann/Beuing dann eine Ganzefeld-Zonenpresse als taktisches Mittel ein, der Schlüssel zum Sieg. Gegen die aggressive Deckung der Gastgeber leisteten sich die Dorstener einen Ballverlust nach dem anderen, ein 13:0-Lauf zum 57:41 war spielentscheidend. Zwar kamen die Gäste durch einige erfolgreiche Dreier in der Folge immer mal wieder bis auf zehn Zähler heran, wirklich in Gefahr geriet der deutliche Sieg der AOK Ballers aber nie.

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Wir haben im Gameplan zwei Dinge vorgegeben. Dorsten sollte nicht mehr als sieben Offensiv-Rebounds holen und wir wollten sie unter 70 Punkten halten, beides haben wir sensationell erfüllt. Leider war unsere Defense im ersten Viertel ein Rückfall in die Steinzeit, da waren ein paar klärende Worte fällig. Im Laufe des Spiels hat sich das dann geklärt, wir haben das sauber hinten raus gespielt. Überwiegend war das sehr gut, was wir verteidigt haben, gerade auch in unserer Zone.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Heute haben wir gezeigt, dass wir auch ein hässliches Spiel deutlich gewinnen können. Ich betrachte das als Qualitätsmerkmal. Nächste Woche ist eine Pause, die unsere Coaches sicherlich nutzen werden, um weiterhin an den Automatismen zu arbeiten.“

AOK Ballers: Johnson (18), Post (13, 8 Rebounds), del Hoyo (16, 7 Rebounds, 4 Steals), Zemhoute (4), Lennartz (0), Freimuth (dnp), Avermann (7), Patte (0), Fumey (16), Nienaber (4), Ossowski (dnp)

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