TVI-Coach Marc Pohlmann sparte nach der bitteren 71:92-Pleite nicht mit Kritik
Einen rabenschwarzen Tag erwischten die AOK Ballers Ibbenbüren am Samstag in der Regionalliga West bei den Accent Baskets Salzkotten. Nach einer über 40 Minuten enttäuschenden Darbietung kassierte die Pohlmann-Fünf eine verdiente 71:92-Schlappe und muss sich in den kommenden Wochen deutlich steigern um nicht tiefer in den Abstiegssumpf zu rutschen.
Personal: Dominic Nienaber und Jakob Freimuth mussten passten, dafür rückte Youngster Jens Höltken ins Aufgebot. Die angeschlagenen Michael Harvey, Benjamin Fumey und Albert del Hoyo bissen trotz ihrer Knieprobleme auf die Zähne, wobei Kai Patte für Harvey in der Startformation stand.
Spielverlauf: Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Bei den AOK Ballers lief sowohl vorne als auch hinten nichts zusammen, die Gastgeber entschieden alle Viertel für sich und siegten völlig ungefährdet. Großes Problem der Ibbenbürener war einmal mehr die indiskutable Dreierquote (1/15, 6,7 Prozent), zudem agierten sie defensiv viel zu unkonzentriert und nachlässig. Die Sälzer nutzten ihre Chance, trafen hochprozentig von außen und ließen die Gäste immer wieder richtig alt aussehen.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Wir haben leider verdient verloren. Wir konnten zu keiner Zeit die positiven Aspekte des Herford-Spiels bestätigen.“
Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Heute haben wir als Mannschaft verloren. Wir haben zu keinem Zeitpunkt eine ordentliche Leistung abgeliefert und somit ist die Niederlage verdient.“
AOK Ballers: Harvey (17), Post (3), del Hoyo (21), Zemhoute (2), Lennartz (0), Avermann (4), Patte (0), Fumey (20), Dolkemeyer (4), Ossowski (0), Höltken (dnp)






















