Die TVI-Basketballer bedanken sich nach dem 102:73-Erfolg im Pokal gegen Recklinghausen
Was für ein Ende des verrückten Basketball-Jahres 2017 für die AOK Ballers Ibbenbüren. Im Achtelfinale des WBV-Pokals fertigte die Pohlmann-Fünf am Dienstagabend vor 382 erneut restlos begeisterten Fans in der Halle Ost die City Baskets Recklinghausen wie schon im Ligaspiel am Samstag förmlich ab. 102:73 hieß es nach einer abermals beeindruckenden Darbietung der TVI-Basketballer, die zugleich ihren 7. Pflichtspielsieg in Serie feierten.
Personal: Neben dem verletzten Simon Dolkemeyer musste auch Phillip Ossowski und Jakob Freimuth passen, dafür standen die beiden U18-Akteure Jens Höltken und Malte Wilken sowie Tim Greitemeier aus der Reserve im Aufgebot.
Spielverlauf: Anders als beim Liga-Duell am Samstag waren die City Baskets von Beginn an hellwach und hielten die Partie im ersten Viertel offen. Vorne traf der Gast hochprozentig, hinten stellte er die Ibbenbürener mit seiner Zone vor Probleme. 26:24 hieß es für den ProB-Absteiger nach zehn Minuten, es sollte die letzte Führung der Gäste bleiben. Mit zunehmender Spieldauer erhöhten die AOK Ballers ihre Aggressivität in der Verteidigung, vorne führte Omar Zemhoute glänzend Regie und US-Boy Denzel Johnson (34 Punkte) war überhaupt nicht mehr zu bremsen. Über 49:41 zur Pause setzten sich die Gastgeber bis zum Ende eines überragenden 3. Viertels auf 76:55, der Rest war Schaulaufen. Am Ende standen mit Tim Greitemeier, Jens Höltken und Malte Wilken gleich drei Eigengewächse auf dem Parkett, die Krönung einer tollen Darbietung, die von den Fans mit stehenden Ovationen honoriert wurde.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Wir wurden zu Beginn von Recklinghausen überrannt. Danach wollten wie das Tempo verschleppen, das haben wir gut gemacht. Das technische Foul in der zweiten Halbzeit musste ich mir holen.“
Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Ein sehr souveräner Pokalsieg mit einem erneut hohen Sieg gegen Recklinghausen vor toller Kulisse. Wieder echte Einsätze für alle Spieler und knapp 400 Fans machen Sound wie 800. Stark! Wenn die Jungs sich über die Pause individuell etwas fit halten, werden wir in der Rückrunde noch positiv überraschen können. Auch im Pokal haben wir jetzt Blut geleckt. Ball together.“
AOK Ballers: Johnson (34), Post (5), del Hoyo (13), Zemhoute (14), Lennartz (9), Höltken (3), Avermann (0), Patte (0), Fumey (21), Nienaber (2), Greitemeier (1), Wilken






















