US-Boy Chris Hortman überzeugte mit 31 Punkten und 16 Rebounds

Es war nicht die spielerische Glanzleistung wie beim Heimerfolg gegen Spitzenreiter Schwelm, doch das interessierte am Ende keinen mehr. Die AOK Ballers Ibbenbüren haben den nächsten Riesen Schritt in Richtung Klassenerhalt der Regionalliga West gemacht. Beim direkten Rivalen BBG Herford gewannen die Ibbenbürener am Samstagabend mit 93:84 und feierten umjubelt von zahlreich mitgereisten Ibball-Fans den siebten Sieg in Serie.

Personal: Max Massing meldete sich nach überstandenen Rückenproblemen wieder fit, nahm zunächst aber auf der Bank Platz. Die Coaches brachten Dominic Nienaber auf der 4 und Florian Avermann für Milen Kostov auf der Position des Spielmachers.

Spielverlauf: Die AOK Ballers waren offensiv gleich hellwach und trafen aus allen Lagen. Vor allem Rishi Kakad war im Anfangsviertel nicht zu bremsen, traf gleich fünf seiner sechs Dreier, darunter ein Wahnsinns-Buzzer-Beater zum 29:16 nach zehn Minuten. In der Folge leistete sich der TVI defensiv viele Nachlässigkeiten, verteidigte nicht aggressiv genug und gewährte Herford viele einfache Punkte. Die BBG verkürzte Punkt und Punkt und war bis zur Pause auf 49:50 ran. Im dritten Viertel blieb die Partie ausgeglichen, mit einer 71:69-Führung gingen die Gäste ins letzte Viertel. Dort starteten die Ibbenbürener furios, ein Dreier von Kakad sorgte für eine Sieben-Punkte-Führung. Angeführt vom überragenden Manuel Plagemann brachte der TVI den Vorsprung ins Ziel, den Schlusspunkt setzte Chris Hortman mit einem krachenden Dunking.

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Wie unsere 93 Punkte zusammenkommen kann uns noch einmal das Genick brechen, wenn wir in der Crunchtime nicht so hochprozentig treffen. Die Probleme sehe ich und daran müssen wir arbeiten, ich hoffe auf eine intensive Trainingswoche. Unser Problem ist ein wenig die offensive Ballbewegung. Wenn wir die verbessern, dann funktionieren auch die defensiven Mechanismen wieder. Der Schlüssel zum Sieg heute war die Einwechslung von Manuel Plagemann. Er ist ein Spieler mit sehr sehr hoher Basketball-Intelligenz und hat gegen de la Puente einen Wahnsinns-Job gemacht. Es war sehr beeindruckend, was er gemacht hat.

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Erst einmal danke an die angereisten Fans für den tollen Support. Heute haben Max Massing und Manuel Plagemann ein tolles Spiel gezeigt und den Sieg mitentschieden. Wir müssen nun kommende Woche gegen Dorsten den Fokus auf Teamwork legen und die Spielweise etwas verändern. Dann kann es mit dem achten Sieg in Serie klappen.“ 

AOK Ballers: Hortman (31, 16 Rebounds), Post (2), Kakad (34, 7 Dreier), Kostov (2), Massing (17), Plagemann (6), Placke (0), Avermann (0), Patte (0), Fischer (0), Nienaber (0)

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