Milen Kostov und die AOK Ballers Ibbenbüren reisen am Samstagabend zu den Elephants Grevenbroich
Droht am Samstagabend um 19.30 Uhr bei den Elephants Grevenbroich das Ende der beeindruckenden Siegesserie der AOK Ballers Ibbenbüren in der Regionalliga West? Stark ersatzgeschwächt reisen die Schützlinge vom Erfolgsduo Marc Pohlmann und Christian Beuing nach zuletzt neun Erfolgen am Stück in die Nähe der Landeshauptstadt zu einem der absoluten Top-Teams der Liga.
Der Gegner: Seit Jahren gehören die Elephants zur Spitzengruppe der Regionalliga West, der Sprung in die 2. Basketball-Bundesliga Pro B blieb dabei immer knapp verwehrt. Der Ex-Ibbenbürener Jasper Chiwuzie hat die Grevenbroicher im Laufe der Saison verlassen, auch auf der Position des US-Amerikaners mussten die Gastgeber mehrfach nachjustieren, wobei auch Mitch Penner aus privaten Gründen in die USA zurückgekehrt ist. Dennoch haben die Elephants eine Reihe absoluter Hochkaräter zur Verfügung, allen voran Femi Oladipo. Der Berliner galt einst als eines der größten deutschen Talente und sammelte Bundesliga-Erfahrung bei ratiopharm Ulm, ehe ihn eine schwere Knieverletzung ausbremste. Farid Sadek und Lennart Jördell können auf reichlich höherklassige Erfahrung zurückblicken, der Litauer Lukas Kazlauskas sowie der Bosnier Marko Boksic sind exzellente Distanzschützen.
Personal: Vor allem auf den großen Positionen gehen den AOK Ballers die Alternativen aus. Nach Waldemar Reich (Saison-Aus nach Achillessehnenriss) fehlen am Samstag auch Max Massing und Dominic Nienaber definitiv.
Ausgangslage: Die Elephants aus Grevenbroich gehören gemeinsam mit der BG Hagen und den WWU Baskets Münster zu einem Trio, dass zwei Siege hinter Spitzenreiter Schwelm rangiert. Einen Ausrutscher darf sich die Oehmen-Fünf nicht erlauben, will sie ihre Minimalchance auf die Meisterschaft wahren. Die Gäste aus Ibbenbüren haben sich durch ihre tollen Erfolge zuletzt als einzig ungeschlagene Mannschaft der Rückrunde bis auf Rang Sechs vorgearbeitet, der Klassenerhalt ist längst unter Dach und Fach.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Auch wenn sich das nach einer 9:0-Serie ziemlich verrückt anhört sind wir aufgrund der aktuellen Konstellation der krasse Außenseiter in Grevenbroich. Die Elephants haben viele erfahrene Leute in ihrem Kader, die bereits höherklassig richtig Minuten gesehen haben, dazu haben sie eine enge, richtig stimmungsvolle Halle. Wir müssen wieder die Geschlossenheit an den Tag legen, die uns zum Sieg gegen Salzkotten geführt hat. Da haben wir gezeigt, dass wir nicht nur abhängig sind von Rishi und Chris, viele andere Akteure waren an der Wende maßgeblich beteiligt. Extrem schade finde ich, dass Dominic Nienaber nach seiner überragenden Leistung gegen Salzkotten nicht zur Verfügung steht, überhaupt hatten wir aufgrund vieler angeschlagener Spieler eine sehr bescheidene Trainingswoche.“






















