Mit Unterstützung der TVI-Fans wollen die AOK Ballers Ibbenbüren am Samstag Bonn in die Knie zwingen
Es sind harte Woche für die AOK Ballers Ibbenbüren in der Regionalliga West. Einige unglückliche Niederlage und ein hammerhartes Auftaktprogramm haben dem Team das Selbstvertrauen genommen, nun kommt auch ein nicht enden wollendes Verletzungspech. Vor dem richtungsweisenden Duell gegen die Bundesliga-Reserve der Telekom Baskets Bonn am Samstagabend um 19 Uhr in der Halle Ost müssen die Gastgeber wichtige Stammkräfte ersetzen und hoffen umso mehr auf die Unterstützung der treuen TVI-Fans, die in dieser Saisonphase wichtiger denn je sind.
Der Gegner: Die Telekom Baskets Bonn haben mit dem US-Amerikaner Keith Sherrill einen herausragenden Center in ihren Reihen, der vor der Saison bereits einen Vertrag beim Zweitligisten Dragons Rhöndorf unterschrieben hatte. Dazu gesellen sich zahlreiche hochtalentierte Youngster, die das Jugendprogramm der Bonner Akademie durchlaufen haben und zum Teil auch schon beim Erstliga-Team reinschnuppern durften.
Personal: „Schlimmer hätte es uns nicht treffen können“, kommentiert TVI-Trainer Marc Pohlmann die Ausgangslage vor dem Bonn-Spiel. Simon Dolkemeyer fällt mit einem Bänderriss für den Rest des Jahres aus, Phil Lennartz muss aufgrund seiner im Montagstraining erlittenen Verletzung ebenso definitiv passen wie Dominic Nienaber. Da Center Benjamin Fumey aufgrund seiner Knieprobleme weiterhin stark gehandicapt ist, steht mit Maikel Post nur ein gesunder Akteur für die großen Positionen zur Verfügung. Auch beim Spanier Albert del Hoyo war aufgrund seiner Kniebeschwerden an Training nicht zu denken, sein Mitwirken entscheidet sich kurzfristig.
Ausgangslage: Beide Mannschaften hinken bislang den Erwartungen hinterher, wobei die Bonner zuletzt aufhorchen ließen und sich ProB-Absteiger City Baskets Recklinghausen nur hauchdünn geschlagen geben mussten. Für die AOK Ballers gilt es nach der bitteren 71:92-Schlappe in Salzkotten zuletzt Wiedergutmachung zu betreiben und an die Darbietung des Heim-Erfolges über Herford anzuknüpfen.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Durch die Niederlage in Salzkotten sind wir endgültig im Abstiegskampf angekommen, dieser wird aber nicht gegen Bonn entschieden. Ich erwarte von den verbliebenen Spielern, dass sie sich zerreißen, kämpfen und kratzen bis zur letzten Minute. Den Druck machen wir uns selber, wir sind sehr ehrgeizig im Trainerteam und stellen uns der Verantwortung. Wir werden aber nicht auf Tauchstation gehen, sondern weitern vorangehen. Leider haben wir es bislang in dieser wichtigen Saisonphase nicht geschafft unser Leistungsvermögen abzurufen, die Gründe haben wir intern aufgearbeitet.“






















