Dominic Nienaber und die AOK Ballers fertigten die Giants Düsseldorf mit 81:59 ab
Die 929 Zuschauer in der „Hölle Ost“ hielt es nicht mehr auf den Sitzen, sie honorierten die Galavorstellung der AOK Ballers Ibbenbüren schon in der ersten Halbzeit mit stehenden Ovationen. 59:28 führte die Pohlmann-Fünf gegen den Tabellendritten der Regionalliga West, die Giants Düsseldorf, nach nahezu perfekten 20 Minuten. Am Ende stand ein völlig ungefährdeter 81:59-Erfolg zu Buche, mittlerweile der zehnte Erfolg des TVI in Serie.
Personal: Phil Lennartz musste kurzfristig aufgrund einer Grippeerkrankung passen, für ihn rückte Maikel Post in die Startformation. Albert del Hoyo und Benjamin Fumey bissen auf die Zähne, wobei Fumey vor allem in der zweiten Hälfte geschont wurde.
Spielverlauf: Wie von Trainer Marc Pohlmann gefordert waren die AOK Ballers von der ersten Minute an hellwach und überzeugten vor allem durch ihre ständig wechselnde variable Verteidigung. Bis zum 11:11 hielten die Düsseldorfer angeführt von ihrem Topscorer Nigel Cooper noch dagegen, danach nahm der TVI-Express Fahrt auf. Die Ibbenbürener spielten sich in einen regelrechten Rausch, erteilten den hoch gehandelten Gästen im zweiten Viertel eine Lehrstunde. Mit 30:9 entschied die Pohlmann-Fünf diesen Abschnitt für sich, die Stimmung in der „Hölle Ost“ war am Siedepunkt, die Partie schon nach 20 Minuten entschieden. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Ibbenbürener mit der klaren Führung im Rücken ruhiger angehen, Coach Pohlmann rotierte viel durch und gewährte allen Akteuren Einsatzminuten.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Wir haben heute in der ersten Halbzeit defensiv wie offensiv eine sehr konzentrierte Leistung gezeigt. Die zweite Halbzeit war für uns schwierig, aber in Anbetracht der Tatsache, dass wir einige Spieler haben, die momentan ziemlich auf dem Zahnfleisch gehen und sich immer in den Dienst der Mannschaft stellen, bin ich insgesamt sehr zufrieden. Wir wollen natürlich jetzt weiter gallig bleiben und brauchen eine sehr gute Trainingswoche und dann haben wir auch gegen sehr starke Hertener wieder eine Siegchance.“
Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Wir spielen eine sensationelle erste Halbzeit. Würden wir die ganze Saison so spielen, würden wir sicher aufsteigen. Die zweite Halbzeit war erwartungsgemäß schwächer, insgesamt ein starker Auftritt. Auch die besten Fans der Liga waren wieder voll dabei. Düsseldorf weiß jetzt warum das hier Hölle Ost heißt. Ball together!“
AOK Ballers: Johnson (21), Post (12), del Hoyo (20), Zemhoute (6), Freimuth (0), Avermann (3), Patte (4), Fumey (6), Nienaber (7), Dolkemeyer (2), Ossowski (0)






















