Mit stehenden Ovationen wurden die AOK Ballers nach dem begeisternden Auftritt von den Fans verabschiedet.
Das war der Basketball, wie ihn die TVI-Fans und auch die Trainer sehen wollen. Beim 90:67-Erfolg gegen den ProB-Absteiger City Baskets Recklinghausen zeigten die AOK Ballers 20 Minuten lang den wohl besten Basketball der Saison, die 650 Fans in der Halle Ost gingen am Samstagabend strahlend und sehr zufrieden nach hause. Zugleich war es der 6. Pflichtspielerfolg der Ibbenbürener in Serie, die sich längst aus dem Tabellenkeller der Regionalliga West verabschiedet haben.
Personal: Simon Dolkemeyer (Aufbautraining nach Bänderriss) musste passen, dafür rückte U18-Talent Malte Wilken in den Kader und wurde aufgrund starker Trainingsleistungen sogar mit einem dreiminütigen Auftritt belohnt. Aus taktischen Gründen rückte Phil Lennartz für Maikel Post in die Startformation.
Spielverlauf: Die AOK Ballers legten einen echten Blitzstart aufs Parkett, führten nach drei Minuten bereits mit 12:0. Gegen die aggressive Gangart der Ibbenbürener waren die Gäste aus Recklinghausen auch in der Folge überfordert, vor allem im Reboundverhalten war der TVI drückend überlegen. Kontinuierlich bauten die Gastgeber zur Freude ihrer begeisterten Anhänger den Vorsprung aus, führten nach einer überragenden ersten Halbzeit mit 51:24. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt entschieden, nach dem Seitenwechsel verwalteten die Ibbenbürener den Vorsprung, Coach Pohlmann wechselte viel durch und gewährte allen Akteuren Spielzeit. Am Ende stand ein hochverdienter 90:67-Erfolg des TVI zu Buche.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Ich bin natürlich sehr zufrieden. Wir haben überragend verteidigt in der ersten Halbzeit. Wir haben defensiv dominiert, das habe ich der Mannschaft auch in der Halbzeit gesagt. Nach der Pause hat Recklinghausen besser getroffen, aber insgesamt war das sehr gut. Ich freue mich sehr für die Jungs, die jede Woche zum Training kommen und hart arbeiten. Ich konnte alle Jungs belohnen und die jungen Leute einsetzen, das ist meine Befriedigung.“
Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Vielleicht sollten wir nach jedem Spiel eine Weihnachtsfeier machen, das scheint die Jungs zu motivieren. Im Ernst, eine sehr starke Teamleistung und höchst erfreulich, dass alle Akteure zu echten Einsatzzeiten gekommen sind.“
AOK Ballers: Johnson (17), Post (8), del Hoyo (24, 9 Rebounds), Zemhoute (4), Lennartz (10, 14 Rebounds), Freimuth (7), Avermann (5), Patte (0), Fumey (10), Nienaber (5), Wilken (0), Ossowski (0)






















