Die Ibbenbürener Basketball-Fans feiern die AOK Ballers für eine sensationelle Darbietung gegen den Spitzenreiter

Es war atemberaubend, es war leidenschaftlich und es war eine Atmosphäre in der „Hölle Ost“, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. 1022 Basketball-Fans erlebten am Samstagabend in der Halle Ost einen denkwürdigen Abend, über den noch lange gesprochen wird. Völlig euphorisiert von der beeindruckenden Kulisse brannten die AOK Ballers Ibbenbüren ein Feuerwerk ab, das für den Spitzenreiter EN Baskets Schwelm zu viel war. Mit 96:86 zwangen die Ibbenbürener den haushohen Favoriten in die Knie, noch Minuten nach der Schlusssirene feierten die enthusiastischen Fans ihre Mannschaft, als TVI-Urgestein Thies Fischer das „Mausoleum“ anstimmte.

Personal: Kurzfristig mussten die Gastgeber auf den am Rücken verletzten Max Massing verzichten. Für Massing rückte Dominic Nienaber in die Starting Five, Center-Routiniert Tobias Hülsmeier rückte aus der Reserve nach.

Spielverlauf: Beide Mannschaften lieferten sich von Minute Eins an ein Duell auf einem Niveau, wie es in Ibbenbüren seit vielen Jahren nicht mehr zu sehen war. Individuelle Klasse in der Offensive prägte die Auseinandersetzung, in der beide Teams auf Augenhöhe agierten. Nach dem ersten Viertel hieß es 25:22 für die AOK Ballers, zur Pause 48:49. In Minute 25 führte Schwelm mit 61:56, danach drehten Rishi Kakad und Chris Hortmann mit teils unmöglichen Dreiern den Spieß zu Gunsten der Gastgeber. Als der Spitzenreiter in der Schlussphase nach einem 10:0-Lauf auf 83:85 verkürzte, drohte die Partie zu kippen. Mehrfach vergaben die Gäste die Chance zur Führung, mit seinem vierten Dreier machte Florian Avermann schließlich den Deckel drauf. Längst hielt es die Fans nicht mehr auf den Sitzen, mit stehenden Ovationen feierten die Ibball-Fans die letzten Minuten.

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Schwelm war die beste Mannschaft, die bislang in Ibbenbüren zu Gast war. Wir haben das im Spiel defensiv immer besser gelöst. Rishi und Chris haben das Spiel für uns entschieden. Damit solche Ausnahmespieler überhaupt solch eine Leistung abrufen können, muss aber der Teamspirit funktionieren. Alle Spieler haben ihre Rolle angenommen und erfüllt, nur so ist solch ein Erfolg möglich. Ich bin wirklich sprachlos, was hier los war. Das ist überwältigend, einfach nur sensationell was auf den Rängen los war. Alle wollten mit dem Team feiern, das sind unsere Fans, sie sind mittlerweile ein Teil unseres Teams. In der entscheidenden Phase musste Schwelm gegen über 1000 Ibbenbürener spielen. Großen Dank dafür, von diesem Abend wir man noch lange zehren.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Mission 1000 erfolgreich. Das war ein unglaubliches Spiel mit einem Happy End für uns. Insgesamt der perfekte Basketballabend in Ibbenbüren. Ball together.“

AOK Ballers: Hortmann (26, 12 Rebounds), Post (), Kakad (39, 6 Dreier), Kostov (5), Plagemann (5), Placke (0), Avermann (12, 4 Dreier), Patte (0), Fischer (0), Nienaber (5), Hülsmeier (0), Freimuth (dnp)

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